© enev-immobilien 2018 Energiespartipps: Raumtemperaturen Wohnraum, Keller Die Raumtemperatur sollte sich an der unteren Grenze orientieren. Wohnzimmer: Im Wohnzimmer reichen oft 20 bis 22 Grad aus, um eine angenehme Atmosphäre zu schaffen. Kinderzimmer: Im Kinderzimmer sollten 22°C angemessen sein. In der Küche genügen bereits 18 Grad. Schlafzimmer: Im Schlafzimmer kann die kleinste Heizstufe gewählt werden, es reichen meist 16°C. Abwesenheit: Wer tagsüber nicht zu Hause ist, sollte die Temperatur in dieser Zeit absenken. Hilfreich ist dabei eine Zeitschaltuhr am Temperaturregler. Nachtabsenkung: Eine Nachtabsenkung der Heizung ist heute bereits Standard, die Heizung sollte hierauf kontrolliert werden. Manchmal funktioniert sie nicht richtig und dann gehen gerade Nachts viele Heizkosten verloren.Diese Nachtabsenkung lässt sich auch über die Thermostatventile des Heizkörpers (oft durch ein Mondsymbol gekennzeichnet) manuell einstellen. Kellerräume, Treppenhaus:  In den Kellerräumen sind 6° C ausreichend, um Frostschäden zu vermeiden. Stellen Sie dafür den Regler am Thermostat Ihres Heizkörpers auf das Frostsymbol bzw. „0“ ein. Treppenhaus und Windfang sind mit 12 ° C richtig temperiert. Raumklima Lüften: Damit die Räume gut aufheizen können und Feuchtigkeit nach draußen gelangt, sollte ein regelmäßiger Luftaustausch stattfinden. Zum Stoßlüften wird das Fenster komplett geöffnet. Im Winter am besten zwei- bis dreimal am Tag für jeweils fünf bis zehn Minuten. Wichtig: Heizung vor dem Lüften abstellen. Winter Gerade in der kalten Jahreszeit sind gekippte Fenster ein Tabu: Wärme dringt nach außen (warme Luft steigt nach oben), aber die verbrauchte Luft wird nicht ausreichend ausgetauscht. Die Faustregel für richtiges Lüften lautet: „oft – kurz – kräftig“.  Bei Frost sollten Sie nicht länger als zwei bis drei Minuten lüften, Temperaturen über dem Gefrierpunkt lassen eine Lüftdauer von fünf bis zehn Minuten zu.  Gesundes Raumklima hängt auch von der Luftfeuchtigkeit in den Räumen ab: Zu viel davon kann Schimmelbildung begünstigen (hierüber an anderer Stelle mehr), zu wenig lässt die Schleimhäute austrocknen. Ideal ist eine Luftfeuchtigkeit von 55 bis 65 Prozent. Wenn Sie sich nicht auf Ihr Gefühl verlassen möchten, misst ein Hygrometer nach.