© enev-immobilien 2018 Verkauf und Vermietung Die neue Energieeinsparverordnung (EnEV), ab 1. Oktober 2007/2009 in Kraft getreten, verpflichtet Haus- und Wohnungseigentümer im Bestand bereits seit 2007 einen Energieausweis vorzulegen. Dieser Energieausweis klassifiziert das Haus/Wohnung in einer Scala (gut, mittel, nicht gut usw.) bezüglich des zukünftig zu erwartenden Energieverbrauchs aufgrund der vorhandenen Bauphysik bzw. Anlagentechnik oder beides. Die Basis dieser Klassifizierung des Hauses/Wohnung wird aufgrund von bisherigen Verbräuchen festgelegt oder der zukünftige Verbrauch wird aufgrund der Bauphysik und Anlagentechnik gerechnet. Beiden Verfahren liegt die DIN 4108 u.a.zugrunde. Der Aussteller des Energieausweises besitzt einen bestimmte Ausbildung mit Zusatzausbildung (Architekt, Ingenieur oder bestimmte Handwerker (HWK), die ihn dazu berechtigt, diese Energieausweise auszustellen. Zum Schluß "des Gutachtens" werden Modernisierungsverfahren vorgeschlagen, um den Energieverbrauch zu senken. Dies setzt dann voraus, daß der Energieberater das Objekt "vor Ort" begutachtet (auch Empfehlung der Deutschen Energie Agentur DENA). Verantwortlich für den von "qualifizierten Energieberatern" und ordnungsgemäß ausgestellten Energieausweisen ist zunächst der Verkäufer bzw. Vermieter von Wohnhäusern. Sollte der Energieausweis nicht von einem "geprüften Energieberater" oder unvollständig ausgestellt sein, kann dies schwerweigende Folgen haben: 1. Er ist ungültig, damit ist es eine Ordnungswidrigkeit, Geldbuße bis 15.000,-€ 2. Kann das Kauf- bzw. Vermietungsgeschäft den Rücktritt oder Schadensersatz nach sich ziehen . Der bedarfsorientierte Energieausweis ist der aussagekräftigste Energieausweis und wird von der DENA empfohlen. Der Energieausweis ist unaufgefordert vorzulegen bei verkauf/Vermietung und in Immobilienanzeigen kenntlich zu machen.   Modernisierung, Sanierung Auch bei Modernisierungsmaßnahmen ist dieser Energieberater hinzuzuziehen, er befürwortet dann das KfW-Darlehen, die z.Zeit (März 2013) mit ca. 1,0% Zinssatz beantragt werden. Allein durch die Energieeinsparungen kann sich der Energieberater in jedem Falle bereits im ersten Jahr rechnen. Energieberater Der Energieberater rechnet sich in jedem Fall, seine Tätigkeit wird zu 50% bezuschusst und er betreut die Maßnahmen und nimmt diese ab (Voraussetzung für KfW).