© enev-immobilien 2018 Einsparung Heiztechnik Einsparung: Ist viel Luft im Heizkörper, kann sich das Heizwasser nicht mehr optimal verteilen, füllt also die Heizflächen innen nicht mehr aus. Dadurch dauert es länger, die Räume aufzuheizen. Deshalb sollten die Heizkörper vor dem Wintereinbruch entlüftet und der Wasserdruck an der Heizanlage überprüft werden. Ist dieser zu niedrig, sollte rechtzeitig Heizwasser nachgefüllt werden. Wasserdruck in Heizung erhöhen: Also Waserdruck erhöhen durch Auffüllen von Wasser aus dem Wasserhahn mittels Schlauch. Den Schlauch vom Waserhahn zur Heizung anschliessen und zunächst den Schlauch entlüften (komplett mit Wasser füllen), sodass keine Luft mehr im Schlauch ist, sonst pumpt man wieder Luft in das Heiznetz. Dann den Wasserhahn öffnen, sodass sich langsam der Wasserdruck im Netz aufbaut (Gasblase im Ausdehnungsgefäss wird zusammengedrückt). Der Druck im Netz sollte angemessen sein, dabei gilt 10m WS (Wassersäule) gleich 1 bar. Der Wasserdruck soll gleich der Differenzhöhe Heizung zum obersten Heizkörper sein. Damit entlastet das System die Heizungspumpe. Das heißt bei einem Einfamilienhaus mit einer Höhe vom Keller bis zur obersten Heizung ca. 15 m, dann reichen 1,8 bar  Wasserdruck. Auf jeden Fall unter dem Einstellwert des Sicherheitsventils (Öffnungsdruck hier ca. 2,2 -2,4 bar). Wartung und Pflege Heizung            Die Heizungsanlage sollte einmal im Jahr von einem Fachmann überprüft            werden. Das sorgt für Sicherheit und optimalen Energieverbrauch.   Zu Beginn und am Ende der Heizperiode empfehlen wir den Wasserdruck zu kontrollieren, die Heizkörper zu entlüften und bei Bedarf Wasser nachzufüllen (Siehe oben).   Auf Umstellung von Sommer- auf Winterzeit achten und die Temperatureinstellungen der Heizanlage kontollieren (generell Vorlauftemperatur so niedrig wie möglich, aber Legionellenbildung ab 50°C). Moderne Anlagen übernehmen diese Kontrollfunktionen selbstständig.   Falls Ihre Heizung nicht zur Warmwasserbereitung benötigt wird, schalten Sie sie am Ende der Heizperiode unbedingt aus. Etwa alle zwei Monate sollte die Heizungspumpe für zehn Minuten eingeschaltet werden, damit sie sich nicht festsetzt durch Korrosion und zu Beginn der nächsten Heizsaison wieder betriebsbereit ist.   Ein Blick auf die Flammenfarbe bei Erdgasbrennern kann ebenfalls beim Energiesparen helfen: Wenn die Flammenfarbe vorwiegend gelb statt blau ist, sollte der Fachmann den Brenner sofort reinigen.   Anlagen, die älter sind als 15 Jahre, sollten so bald wie möglich ausgetauscht werden. Eine neue Anlage verbraucht 30 bis 40 Prozent weniger Energie als eine alte Anlage. Moderne Brennwertkessel bieten ein hohes Sparpotenzial (Brenntwerttechnik, siehe Anlagentechnik). Die Mehrkosten für diese Technik amortisieren sich meist nach wenigen Jahren, da der Brennstoffverbrauch entsprechend niedriger ist. Häufig stehen für energiesparende Heizanlagen auch Fördergelder bereit.   Wie viel Brennstoff Sie verbrauchen, hängt auch vom Standort Ihrer Heizanlage ab: Wenn der Kessel innerhalb der beheizten Gebäudehülle steht (beheitzter Bereich), verringert sich der Verbrauch um 10 Prozent.