© enev-immobilien 2018 Schimmelpilz im Wohnraum.... Schimmelpilz kann Allergien auslösen (Asthma): Allgemeine Meinung: Schimmel entsteht nur durch falsches Heizen und Lüften. Dieser Aussage weit verbreitet. Eine Untersuchung von mehr als 12.000 Wohnungen widerlegt diese Aussage. In dieser wurde festgestellt, dass nur in weniger als 10 % der untersuchten Wohnungen dies die alleinige Ursache bei Schimmelbildung ist. In 90 % der Fälle waren es bauliche Mängel und bauliche Mängel in Verbindung mit falschem Lüften. Entstehung von Feuchtigkeit: Wassertropfen entstehen durch die Unterschreitung der Taupunkttemperatur der Luft. Ermitteln kann man die zu den dazugehörigen Luftzuständen gehörende Taupunkttemperatur durch das hX-Diagramm von Molière. Zum Beispiel: Raumtemperatur 22 °C, relative Feuchte 60 %, dann beträgt die Taupunkttemperatur Taupunkttemperatur bedeutet, es entsteht Tauwasser, wenn sie unterschritten wird. Die relative Feuchte bei dieser Temperatur beträgt 100 %. Die Taupunkttemperatur ist abhängig von der Raumtemperatur und dem Wassergehalt der Luft, ausgedrückt in relative Feuchte. Bei einer Raumtemperatur von 22 °C und einer relativen Feuchte von 60 % beträgt die Taupunkttemperatur ca. 14,2 °C. Das bedeutet, werde Wandtemperatur punktuell bei 14,2 °C unterschritten, bilden sich Wassertropfen an der Wand durch Kondensation, die dann in die Wand eindringen. Entstehen von Feuchtigkeit an der Wand: Partiell wird an dem Punkt, wo die Feuchtigkeit auftritt, die Taupunkttemperatur unterschritten, es entsteht Tauwasser in Tropfenform. Diese Wassertropfen werden dann von der Wand aufgenommen. Dies ist ein stetiger Prozess. Die Wassertropfen durchdringen Farbe und Tapete und setzen sich in der Wand fest. Dieser Kondensationsprozess ist zu unterscheiden von der Wasserdampfdiffusion, die in der Wand stattfindet. Wasserdampfdiffusion entsteht durch unterschiedliche Wasserdampfdrücke zwischen der Raumluft und der Außenluft. Bei der Diffusion wandern Wassermoleküle durch die Wand im Winter von innen nach außen und im Sommer von außen nach innen. Bei der Wasserdampfdiffusion sind einige Wassermoleküle beteiligt bei der Tropfenbildung sehr sehr viele. In diesem Zusammenhang ist natürlich auch zu nennen Schäden an der Wasserleitung. Wirkung einer feuchten Wand: eine feuchte Wand speichert Wärmeenergie bzw. Kälte und führt zu erhöhten Energieverlusten bzw Energiekosten. Das bedeutet, eine feuchte Wand bleibt kalt. Es bildet sich hier also eine Kettenreaktion. Zunächst tritt Feuchtigkeit in die Band ein, weil sie punktuell von der Außentemperatur ausgefüllt. Nun speichert sie die Kälte durch die Feuchtigkeit. Die Feuchtigkeit in der Wand kann auch die Bausubstanz schädigen. Die Feuchtigkeit kann gefrieren und Frostschäden hervorrufen. Die Ursache der kalten Wand liegt zum einen in der natürlichen Geometrie (Außenecken) oder durch Baumängel. Feststellen kann dies ein Sachverständiger. Entstehen von Schimmelbildung: die Voraussetzung für entstehen von Schimmel ist ein feuchter Nährboden. Untersuchungen zur Folge, kann sich der Schimmel anpassen, d.h. er kann wachsen in einem Nährboden in einer Breite von PH-Wert 2 bis PH-Wert 11. Die relative Feuchte des Nährbodens kann dabei auch unter 100 % sein, d.h. ab 80 % relative Feuchte muss man schon mit Schimmelbildung rechnen. Für Schimmelpilzbildung geeignete Nährböden sind raue Oberflächen, in die sich sowohl die Wassertropfen als auch die Schimmelsporen im Beisein von Staubkörnchen absetzen können. Dies können sein Tapeten, Möbel, Schuhe usw.. Wirkung des Schimmels: Es gibt verschiedene Ausprägungen der farblichen Gestaltung des Schimmels, von rosa, gelb über blau bis schwarz, er kann aber auch unsichtbar sein. Das Temperaturspektrum liegt zwischen 0°C und ca. 60°C, die optimale Temperatur allerdings beträgt zwischen 25°C und 35°C. Schimmelpilzsporen können die Gesundheit angreifen, ich kann bis zum Asthma gehen. Sollte man in der Wohnung bzw. im Haus einen modrigen Geruch feststellen, kann man mit Sicherheit davon ausgehen, dass sich irgendwo ein Schimmelpilz ausbreitet. Feuchteanfall in der Wohnimmobilie (Winter): die Feuchtigkeit der Wohnimmobilie entsteht beim Kochen, beim Bügeln, durch ausatmen des Atems, Baden, Toilette, Spiele, Pflanzen usw.. Feuchtigkeit kann man nie ganz vermeiden, aber man kann vorbeugen. Dort wo sie anfällt (zum Beispiel Küche), sollte sie abgeführt werden. Oftmals ist das aber nicht möglich. Dazu benutzt man die Stoßlüftung. Bei der Stoßlüftung werden Fenster geöffnet, sodass ein intensiver Luftaustausch stattfinden kann dabei drückt die warme Luft von innen die Feuchtigkeit nach außen, dabei klingt die kalte Außenluft in den Wohnraum ein. Dabei sinkt dann die relative Feuchte. Die relative Feuchte sollte im Idealfall 55 % nicht überschreiten.   Verhindern von Schimmelbildung: wie aus den bisherigen Darstellungen ersichtlich, kann man Schimmelpilzbildung bisherigen Techniken nicht verhindern, höchstens die Neubildung zeitlich verschieben. Ein neuer Farbanstrich würde letztendlich nicht verhindern, dass Feuchtigkeit in die Wand eintritt. Auch der beste Schimmelentferner kann eine Neubildung von Schimmelpilz nicht verhindern. Die Lösung kann letztendlich nur sein, verhindern des Eintritts der Feuchtigkeit in die Wand. Dies kann geschehen durch  entsprechende Außendämmung (die Wand kühlt nicht mehr aus). Ein neues Verfahren stellt Wiicon Technology vor, das zum Patent angemeldet wurde. Bei diesem Verfahren geht es um eine kostengünstige, punktuelle Versiegelung der Oberfläche der Wand. Die Versiegelung hat die Eigenschaft, Wassertropfen zu binden, Wasserdampfdiffusion jedoch zuzulassen.. Als Ergebnis tritt keine Feuchtigkeit mehr in die Wand ein, lässt aber die nasse Wand wieder austrocknen.