© enev-immobilien 2018 Einsparung Wasser im Haus Wasserverbrauch: Wasser ist unsere wichtigste Ressource. Im Durchschnitt verbraucht jeder Bundesbürger 128 Liter Trinkwasser täglich. Deshalb sollten wir damit sogsam umgehen. Wasser muss gereinigt und aufbereitet, gespeichert werden (mit Pumpen auf ein entspehendes Duckniveau gebracht werden zum höher gelegenen Speicher). Dann kommt es in die Haushalte. Tropfende Wasserhähne, Armaturen oder Toilettenspülungen sollten Sie am besten sofort reparieren. Ein Tropfen pro Sekunde bedeutet in einem Jahr rund 7.000 Liter Trinkwasserverlust.  Baden/Duschen:            Ziehen Sie das Duschen einem Wannenbad vor. Ein Vollbad verschlingt            rund dreimal so viel Energie und Wasser wie ein sechsminütiges            Duschbad.  Stellen Sie während des Einseifens die Dusche ab.  Benutzen Sie beim Zähneputzen einen Becher und drehen Sie das Wasser ab.  Machen Sie Gebrauch von wassersparenden Einrichtungen (Durchflussbegrenzer, Sparstrahler/-brause, Thermostat-Batterie, die die eingestellte Temperatur „speichert“). Toilettenspülung: Rüsten Sie Ihre Toiletten mit Sparspülern nach, die eine Unterbrechung des Spülvorgangs ermöglichen. Die Wasserersparnis kann bis zu 40 Prozent des Spülwassers betragen, was ungefähr 18 Litern pro Person und Tag entspricht.  Eine undichte Spülung kann pro Tag rund hundert Liter Wasser sinnlos verbrauchen und sollte deswegen umgehend repariert werden. Geschirrspülmaschine:   Nutzen Sie immer die volle Geräteauslastung; so spülen Sie am wirtschaftlichsten.  Berücksichtigen Sie beim Kauf eines neuen Gerätes die Angaben zum Energie- und Wasserverbrauch.  Aktivieren Sie für kleinere Füllmengen die Sparprogramme. Die Ersparnis gegenüber dem Normalprogramm beträgt etwa 20 Prozent.  Stellen Sie die Geschirrspülmaschine auf die richtige Wasserhärte ein.  Dosieren Sie das Reinigungsmittel sparsam nach Herstellerangaben.  Vermeiden Sie Vorspülen unter fließendem Wasser.  Kontrollieren Sie regelmäßig das Restesieb und reinigen Sie es nach Bedarf.  Vielleicht lohnt sich hier ein Warmwasseranschluss Einsparung Wasser im Garten Gartenbewässerung: Verwenden Sie Regenwasser zur Bewässerung. Regentonnen oder Zisternen eignen sich zum Sammeln. Bewässern Sie nur, wenn es wirklich nötig ist, und achten Sie auch auf die Bedarfsmengen der Pflanzen.  Geben Sie den Pflanzen nur Wasser, wenn es kühler ist bzw. wenn nicht ein Großteil des Gießwassers durch direkte Sonneneinstrahlung gleich wieder verdunstet (am besten morgens oder abends).  Gießen Sie nach Möglichkeit gezielt einzelne Pflanzen.  Düngen Sie nur so viel wie nötig. Verwenden Sie bevorzugt organischen Dünger.  Setzen Sie Pflanzenschutzmittel nur ein, wenn es unbedingt notwendig ist. Gehen Sie äußerst sparsam damit um. In Wasserschutzgebieten ist der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln im Hausgarten verboten. Warmwasserspeicher: Schalten Sie Warmwasserspeicher vor längeren Bedarfspausen (beispielsweise vor dem Urlaub) ganz aus, und zwar so rechtzeitig, dass das warme Wasser noch entnommen wird.  Im privaten Bereich reicht es in der Regel aus, wenn die Speichertemperatur auf Werte zwischen 45° C und 55° C eingestellt wird.  Legionellenschaltung ein muss. Dies ist eine zaitabhängige Schaltung, die die Heizung z.B. in 24h einmal auf 70- 80°C hochfährt. Wer im Sommer keinen Wert darauf legt, ständig warmes Wasser zur Verfügung zu haben, kann im Einfamilienhaus weiter gehende Einsparungen erzielen, indem er den Speicher nur bei Bedarf aufheizt und ansonsten den Wärmeerzeuger einschließlich Regelung vollständig abschaltet. Regenwasser-Nutzungsanlagen:  Regenwasser steht kostenfrei zur Verfügung und sollte nach Möglichkeit zur Gartenbewässerung verwendet werden (siehe oben). Innerhalb des Hauses darf es auch für die WC-Spülung genutzt werden. Notwendig dafür sind allerdings ein ausreichender Wasserspeicher und ein zweiter Wasserkreislauf im Haus. Sonstige Nutzungsmöglichkeiten sind nur begrenzt und unter speziellen Sicherheitsmaßnahmen erlaubt. Nicht besonders gekennzeichnete Wasserentnahmestellen dürfen auf keinen Fall ans Regenwassersystem angeschlossen sein.  Eine Regenwassernutzung ist sowohl im Neubau als auch im Altbau anzeigepflichtig. Da die Anlagen einen größeren installationstechnischen und wartungstechnischen Aufwand erfordern, sollten Sie für Planung und Einbau mit einem Fachmann zusammenarbeiten. Vor Inbetriebnahme einer Regenwassernutzungsanlage im Haushaltsbereich (zum Beispiel für Toilettenspülungen) ist das örtliche Wasserversorgungsunternehmen zu verständigen.